---
title: "Export"
description: "Lade einen Space oder Ordner als ein einziges ZIP aus Markdown-Dateien herunter — Struktur und Identität bleiben erhalten, nichts geht verloren."
---

# Export

Der Export lädt einen ganzen Space oder einen einzelnen Ordner als ein einziges ZIP-Archiv aus Markdown-Dateien herunter. Da deine Dateien die Quelle der Wahrheit sind (das File-first-Prinzip), liest der Export sie direkt von der Festplatte, statt sie aus einem Index neu aufzubauen: Das Archiv trägt die **tatsächlichen Dateien** — einschließlich der `notarium-id` im Frontmatter jeder Datei.

Genau deshalb ist der Export **umkehrbar** — du kannst ihn per [Import](/docs/import-export/import/) wieder zurückspielen oder auf eine andere Instanz übertragen, ohne Struktur, Identität oder Datumsangaben zu verlieren. Export bedeutet eigentlich nicht, „Daten hinauszuschaffen“; es ist eine bequeme Art, das zu verpacken, was ohnehin schon als deine Dateien auf der Festplatte liegt.

## So exportierst du

Der Export befindet sich auf dem Tab **Export** in den Einstellungen eines Space:

- Die Schaltfläche stellt einen Job in die Warteschlange; von da an bekommst du einen Fortschrittsbalken mit Prozentangaben (sobald die Anzahl der Notizen bekannt ist) sowie eine Schaltfläche **Cancel**.
- Sobald das Archiv fertig ist, wird es automatisch heruntergeladen; die Schaltflächen **Download .zip** (erneut herunterladen) und **Export again** (Export erneut ausführen) bleiben daneben stehen.
- Den Tab zu verlassen und zurückzukehren ist gefahrlos: Bei deiner Rückkehr siehst du entweder wieder den laufenden Job oder eine zum Herunterladen bereite Datei.

Einen **einzelnen Ordner** exportierst du über das Kontextmenü des Baums — den Eintrag **Export folder**. Es ist derselbe Job, nur auf einen Teilbaum beschränkt; der Fortschritt erscheint in einem „angehefteten“ Toast mit einer Abbrechen-Schaltfläche.

## Optionen

Beide Exportwege akzeptieren denselben Satz an Parametern:

| Parameter | Werte | Wirkung |
|---|---|---|
| `scope` | `user` (Standard) · `all` | `user` — nur deine Notizen; `all` — alles, was der Space enthält, einschließlich des Mounts für das Agentengedächtnis (`.notarium/memory`). |
| `frontmatter` | `keep` (Standard) · `strip` | `keep` schreibt die Datei unverändert; `strip` entfernt den YAML-Block — eine saubere Kopie zum Lesen. |
| `folder` | Pfad | Beschränkt den Export auf einen Teilbaum (das, was **Export folder** tut). |

> [!warning] `frontmatter=strip` verhindert den verlustfreien Re-Import
> Das Entfernen des Frontmatters ergibt eine verlustbehaftete Kopie: Zusammen mit dem YAML-Block gehen die `notarium-id` und die Tags verloren. Ein solches Archiv eignet sich gut, um Notizen zum Lesen weiterzugeben, aber du kannst es nicht mehr verlustfrei zurückimportieren. Wenn du Daten umziehst, bleib bei `keep` (dem Standard).

> [!important] Ein Export ist kein Backup der Instanz
> Selbst mit `scope=all` enthält ein Export-Archiv nichts außer den Markdown-Dateien des Space. Eine Metadaten-Datenbank steckt nicht darin: keine Konten, keine Zugriffsrechte, kein Versionsverlauf, kein Job-Zustand. Eine Instanz lässt sich daraus nicht wiederherstellen. Backups sind ein eigener Vorgang, ausgeführt über einen eingebauten Befehl des Images — siehe [Backup und Wiederherstellung](/docs/self-hosting/backup/).

## So funktioniert es unter der Haube

Der Export ist auf Streaming ausgelegt, damit eine beliebig große Wissensbasis nie im Speicher gehalten wird:

- **Standardmäßig ein asynchroner Job.** Wenn der Host über eine Metadaten-Datenbank verfügt (die Norm beim Self-Hosting), ist der Export ein dauerhafter Job: Ein Hintergrund-Worker baut das ZIP im Artefaktspeicher zusammen und liefert die fertige Datei mit Unterstützung für fortsetzbare Downloads aus. Ein geschlossener Tab, eine abgebrochene Verbindung oder ein Server-Neustart bringen den Export nicht aus dem Tritt.
- **Der Download wird nicht gepuffert.** Der Browser streamt das fertige Archiv direkt auf die Festplatte und übernimmt den Namen aus dem Response-Header — eine große Wissensbasis wird nicht im Speicher des Tabs gehalten.
- **Der Abbruch stoppt die Arbeit.** Ein abgebrochener Download ruft keine Notizen mehr ab — der Server liest nicht umsonst die gesamte Wissensbasis weiter.

```mermaid
flowchart LR
  notes[(Markdown-Notizen)] -->|von der Festplatte lesen| worker[Hintergrund-Worker]
  worker -->|ZIP| artifact[Job-Artefakt]
  artifact -->|Download| user([Browser])
```

> [!note] Export ohne Metadaten-Datenbank
> Auf einem Host ohne Metadaten-Datenbank (sie fehlt nur im Modus `AUTH_MODE=none`) gibt es keine Job-Ebene: Der Export nimmt den synchronen Streaming-Weg — dasselbe ZIP wird als direkter Download innerhalb einer einzigen Anfrage ausgeliefert, ohne Fortschritt und ohne fortsetzbaren Download. Nur die Art der Auslieferung ändert sich; das Ergebnis ist dasselbe.

## Grenzen

- **Ein Space pro Vorgang.** Spaces sind isolierte Speicher mit eigener Zugriffskontrolle; um mehrere zu exportieren, exportiere jeden einzeln.
- **Das Artefakt hat eine TTL.** Das fertige ZIP wird für begrenzte Zeit aufbewahrt (standardmäßig 7 Tage) und vom Garbage Collector entfernt; bis dahin kannst du es erneut herunterladen.
- **Binäre Anhänge werden nicht exportiert.** Das Archiv trägt den Text der Notizen — Markdown-Dateien.
- **Abbrechen, aber nicht pausieren.** Ein Job lässt sich abbrechen; ein Pausieren und Fortsetzen gibt es nicht.

## Weiter

- [Import](/docs/import-export/import/) — ein Archiv zurückspielen oder eine Wissensbasis auf eine andere Instanz übertragen.
- [Abschnittsübersicht](/docs/import-export/) — warum File-first Import und Export günstig macht.
