Navigation und der Baum
Sich in Notarium zurechtzufinden, ruht auf zwei Säulen: einer schmalen Leiste links (nach dem Vorbild der Activity Bar in VS Code) und einem Dateibaum im breiten Panel daneben. Die Leiste bringt dich zwischen den großen Oberflächen hin und her; der Baum bewegt dich innerhalb eines Space durch Ordner und Notizen.
Die linke Leiste
Von oben nach unten: Home (das Gehirn-Logo) · Files · ★ Favorites · Agents · Graph · Search · Trash · Settings.
- Home — das Space-Dashboard: Aktivität, Projekte, Hygiene der Wissensbasis (siehe Dashboard).
- Files — der vereinheitlichte Content-Bereich. Feed, Ordnerseite und geöffnete Notiz sind drei Gesichter eines Bereichs, daher bleibt das Files-Icon auf allen dreien hervorgehoben. Ein Klick öffnet die Standardansicht — den Feed.
- ★ Favorites — keine eigene Route, sondern eine Baum-Linse: sie filtert den Baum auf favorisierte Notizen, Ordner und Projekte herunter. Auf der Leiste schließt sie sich mit Files gegenseitig aus — nur eines ist jeweils hervorgehoben.
- Agents, Graph, Trash, Settings — Dienstoberflächen (Agent-Gedächtnis, der Wissensgraph, der Papierkorb, Einstellungen).
- Search sitzt bewusst nahe am Ende: das Icon dupliziert Spotlight, das du ohnehin über
⌘Pund das Suchfeld in der oberen Leiste erreichst (siehe Suche und Spotlight).
Fast jeder Eintrag ist ein echter Link, also öffnet ihn ein Mittelklick oder Ctrl-Klick in einem neuen Tab. Der schmale Leistenstreifen ist immer sichtbar; die Einklapp-Schaltfläche verbirgt nur das breite Panel mit dem Baum.
Der Dateibaum
Der Baum ist für Zehntausende Notizen gebaut: er ist virtualisiert, und Ordnerinhalte laden nach, sobald du sie aufklappst. Aus dem Baum heraus:
- erstellst, benennst und löschst du Ordner — auch leere bleiben erhalten (ein Ordner verschwindet nicht, wenn seine letzte Notiz entfernt wird);
- ziehst du Notizen und ganze Ordner mit der Maus;
- benennst du direkt an Ort und Stelle um und arbeitest über Kontextmenüs.
Eine Notiz erstellst du über die Panel-Kopfzeile (die Schaltflächen Collapse · Refresh · New), über den Kontextmenü-Eintrag „New…“ oder per Tastenkürzel.
Eine Notiz hat einen stabilen internen Bezeichner, der Umbenennung und Verschiebung übersteht. Ändert man Ordner oder Titel einer bestehenden Notiz, wird die Datei verschoben, statt ein Duplikat zu erzeugen.
Die Ordnerseite
Jeder Ordner kann einen Textkörper haben — eine Übersichtsseite für den Bereich, wie eine Parent Page in Notion oder eine Folder-Note in Obsidian. Technisch ist das eine gewöhnliche index.md-Notiz im Ordner selbst: sie landet automatisch im Graphen, in der Suche und in Links, und wird wie jede andere Notiz bearbeitet und versioniert.
- Ein Ordner ohne Seite öffnet sich trotzdem als virtuelle Übersichtsseite: der Ordnertitel und eine Zusammenfassung seiner direkten Unterelemente.
- Die Schaltfläche Edit öffnet einen Entwurf der Seite; die Datei
index.mdselbst entsteht erst beim ersten Speichern, sobald ein Textkörper existiert. Leereindex.md-Dateien legt Notarium nicht an. - Die Deckseite ist aus der Liste der Unterelemente des Ordners ausgeblendet, bleibt aber im Graphen und in der Suche sichtbar.
Ein Link auf einen Ordner ist stabil — er löst über einen stabilen Bezeichner auf und bricht bei Umbenennung oder Verschiebung nicht.