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Suche und Spotlight

Notarium hat zwei grundverschiedene Suchoberflächen, und es lohnt sich, sie von Anfang an auseinanderzuhalten. Spotlight und OmniSearch sind zum Direktspringen gedacht: Du tippst einen Teil eines Titels und landest sofort bei der gewünschten Notiz. Der Textfilter des Feeds (?q=) ist eine Korpussuche: Er schränkt die Notizliste ein und lässt sich mit Filtern nach Ordner, Tag und Datum kombinieren. Kurz gesagt: Das eine heißt „zu einer Notiz springen", das andere „die Auswahl filtern".

Spotlight — zu einer Notiz springen

Spotlight ist ein zentriertes, tastaturgesteuertes Panel, das über der Seite liegt. Du öffnest es auf drei Wegen, und alle drei führen zum selben Panel:

  • Cmd/Ctrl+P — der schnelle Umschalter (Spotlight);
  • das Such-Symbol in der linken Leiste;
  • die Kurztaste /.
Das Tastaturlayout steht nicht im Weg

Das Panel reagiert auf die physische Taste, nicht auf das Zeichen. Bei einem kyrillischen Layout funktionieren Cmd/Ctrl+P (wo diese physische Taste den kyrillischen Buchstaben se erzeugt) und / genauso wie bei einem lateinischen.

So verhält sich das Panel:

  • Leere Anfrage → „Zuletzt". Zuerst kommen die Notizen, die du kürzlich geöffnet hast (die Liste wird pro Space geführt), danach füllen sich die zuletzt geänderten ein. Die erste Aufgabe des schnellen Umschalters ist, dich dorthin zurückzubringen, wo du gerade warst.
  • Tippen → Notizen. Jeder Tastenanschlag verfeinert die Ergebnisse über die hybride Suche (lexikalisch + semantisch, wo die Vektorsuche aktiviert ist; ein Graph-Boost über Verknüpfungen ist ein zusätzlicher Kanal, standardmäßig aus; ohne Vektorsuche fällt die Anfrage auf die Volltextsuche zurück — ohne Fehler). Treffer werden im Titel und im Ausschnitt hervorgehoben.
  • Jede Ergebniszeile zeigt ein Datum und den Pfad des übergeordneten Ordners, damit du namensgleiche Notizen unterscheiden kannst.
  • Tastatur: / zum Auswählen, Enter zum Öffnen, Cmd/Ctrl+Enter zum Öffnen in einem neuen Tab, Esc zum Schließen.
Spotlight: hervorgehobene Treffer, mit Datum und übergeordnetem Ordner in jeder Ergebniszeile

Spotlight arbeitet innerhalb des aktiven Space: Es durchsucht die Notizen des aktuellen Space.

OmniSearch — das Feld in der oberen Leiste

OmniSearch ist dasselbe Suchfeld, herausgehoben in die Mitte der oberen Leiste auf breiten Bildschirmen. Es teilt sich die Vorschlagsdaten mit Spotlight: Während du tippst, klappen darunter dieselben Direktsprung-Ergebnisse auf. Die oberste Zeile „im Feed suchen" (oder einfach Enter) übergibt die Anfrage an den Feed als Textfilter ?q=.

Das Feld ist eine Annehmlichkeit für große Monitore: Auf schmalen Bildschirmen wird es komplett ausgeblendet. Das bedeutet keinen Verlust an Zugriff — die Suche ist immer nur eine Geste entfernt, über das Symbol in der Leiste, Cmd/Ctrl+P und /.

Der Textfilter des Feeds

Im Feed ist die Anfrage q eine dritte Filterachse neben Ordnern und Tags: eine einheitliche Anfragesprache, Ordner ∧ Tag ∧ Text. Hier zählt das Vorkommen von Begriffen, nicht die semantische Nähe: Der Filter nutzt den lexikalischen Suchkanal (Volltext), sodass ein „semantischer Nachbar" ohne gemeinsames Wort nicht in die Auswahl gelangt. Die Anfrage lebt in der URL (?q=), während das Feed-Fenster, der exakte total-Zähler und das Datumshistogramm genau diese eingeschränkte Auswahl beschreiben.

Wie die hybride Suche selbst unter der Haube funktioniert, erfährst du unter Suche. Die Tastenkürzel zum Öffnen findest du auf der Seite Tastenkürzel.