NotariumDokumentation
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Konfiguration

Notarium wird über Umgebungsvariablen konfiguriert — es werden keine Secrets oder Pfade ins Image eingebacken. Die Standardwerte sind auf Zero-Config ausgelegt: Eine frische Instanz startet ohne eine einzige Einstellung. Diese Seite gibt einen Überblick über die wichtigsten Variablen; die vollständige Liste mit exakten Werten und Standardwerten steht in der Referenz.

Die Konfiguration erfolgt über -e-Flags bei docker run oder über eine .env-Datei (kopiert aus .env.example). Der Docker-Stack reicht .env unverändert an den Container weiter.

Wichtige Variablen

VariableZweckStandard
DATA_DIRDie einzige Daten-Stellschraube: die Wurzel, aus der alles Übrige abgeleitet wird — Metadaten-Datenbank, Indizes, Notizen, Artefakte. Nicht gesetzt → es wird ein sinnvoller Standard verwendet./data (Docker); ~/.local/share/notarium (Host)
PORTDer Port, auf dem das Backend lauscht (/api, /mcp und die Weboberfläche).3000
AUTH_MODEAuthentifizierungsmodus: password oder none.password
META_DB_URLMetadaten-Datenbank: sqlite:<path> oder postgres://…. Optional — nur für ein externes Postgres zu setzen; standardmäßig ist dies SQLite unter DATA_DIR.sqlite:<DATA_DIR>/meta.db
SPACES_ROOTDie Wurzel, unter der jeder Space ein Ordner ist; ermöglicht das Anlegen von Spaces aus der Oberfläche. Optional — nur wenn Notizen außerhalb von DATA_DIR liegen.<DATA_DIR>/spaces
VECTOR_SEARCHon/off — semantische Suche (Vektorsuche).off im veröffentlichten Image (im Code on)

Jedes Thema wird auf einer eigenen Seite behandelt: Authentifizierung (AUTH_MODE), Datenbank (META_DB_URL), Semantische Suche (VECTOR_SEARCH und Modellparameter).

Space-Topologie

Es gibt zwei Wege, Spaces zu definieren:

  • SPACES_ROOT — Zero-Config: Jeder Space ist ein Ordner unter der angegebenen Wurzel. Spaces werden beim ersten Start und über die Schaltfläche „New space…“ in der Oberfläche angelegt. Das ist der Standard des Docker-Stacks.
  • SPACES_CONFIG — eine explizite, feste Topologie (Inline-JSON oder ein Pfad zu einer JSON-Datei). Passt gut, wenn die Menge der Spaces vom Betreiber vorgegeben wird und nicht aus der Oberfläche entsteht.

Zum Modell von Spaces und Projekten siehe Konzepte.

Agenten-Authentifizierung (OAuth)

Über persönliche Tokens (PATs) hinaus kann Notarium MCP-Connectors per OAuth autorisieren — so authentifiziert sich ein Agent (etwa der Claude-Connector) selbst, ohne dass ein Token von Hand eingefügt werden muss. Dafür ist keine gesonderte Konfiguration nötig: Clients registrieren sich dynamisch. Hinter einem Reverse-Proxy setze PUBLIC_BASE_URL (zum Beispiel https://notes.example.com) — eine stabile externe Adresse für die OAuth-Metadaten; ohne sie wird die Adresse aus den Forwarded-Headern des Proxys abgeleitet. Hinter einem Proxy lohnt es sich außerdem, TRUST_PROXY zu setzen, damit die Limits für Anmeldeversuche und für die Zulassung neuer Connectors anhand der echten IP des Clients und nicht anhand der Proxy-Adresse gezählt werden — siehe Produktion. Mehr zum Anbinden von Agenten unter Einen Agenten anbinden.

Vollständige Referenz

Die Suchvariablen (EMBED_MODEL, EMBED_DIMENSIONS, EMBED_CPU_MEM_ARENA und weitere), Sync-Timings und andere feingranulare Stellschrauben sind in den Tabellen auf der Seite Umgebungsvariablen gesammelt.

Als Nächstes: Richte die Authentifizierung ein und bei Bedarf die semantische Suche.